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Baukultur als gesellschaftliche Pflicht

Gallus Hess, Projektleiter bei ewp, erklärt, was für ihn Baukultur bedeutet und weshalb er Baukultur als gesellschaftliche Pflicht betrachtet.

Wer bist du?
Ich bin 54 Jahre alt, wohne mit meiner Familie im Appenzellerland und bin gerne aktiv im Gemüsegarten, auf dem See oder jetzt vermehrt am Kachelofen hinter der Leselampe… Als visueller Mensch interessierten mich schon immer die Auseinandersetzung mit der Kulturlandschaft und die Leute, die sie prägen und sich darin bewegen. So kam ich zur Geografie und zur Raumplanung.

Was bedeutet Baukultur für dich und wie leistest du einen Beitrag zur Baukultur bei ewp?
Es ist richtig, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit oft die Basis für hochstehende Baukultur bildet. Denn es gibt kein Rezeptbuch für Bauqualität, sie muss immer wieder neu verhandelt werden. Am Schluss zählt aber das physische Resultat. Fühle ich mich wohl in meinem Wohnquartier, am Arbeitsplatz, in der Bahnhofunterführung? Werde ich angeregt, eingeengt, inspiriert durch meine Umgebung? Finde ich bauliche Geborgenheit, Identität, Heimat? Die Pflege der Baukultur ist keine auch noch nette Aufgabe, sondern gesellschaftliche Pflicht. Dabei kann Baukultur übrigens auch heissen, gerade einmal nicht zu bauen.

Was machst du bei ewp?
Im Team Raum und Mobilität in St. Gallen helfe ich mit, Private, Gemeinden und Kantone bei ihren raumplanerischen Aufgaben zu unterstützen und zu beraten. Da ist z.B. eine räumliche Entwicklungsstrategie für eine Region mit 15 Gemeinden im Schweizer Mittelland zu entwickeln, bei der es um den Lebensraum geht. Es wird ausgehandelt, wo und wie langfristig Platz erhalten und geschaffen werden kann für Arbeit und Wohnen, Landwirtschaft, Verkehr und Erholung. Da die Ressource Boden nicht vermehrbar ist, braucht es für eine gute Lösung in der Gesamtschau immer Kompromisse bei den einzelnen Lebensbereichen. Als Generalist decke ich eine grosse Bandbreite ab und arbeite oft mit anderen Fachleuten zusammen. 

Daneben bin ich in der Eidgenössischen Kommission für Natur- und Heimatschutz als Experte tätig, für die ich Gutachten zu Projekten in empfindlichen Landschaften und Siedlungen erarbeite.

Was waren deine bisherigen Tätigkeiten?
In der kantonalen Raumplanung in Appenzell Ausserrhoden stand ich im Amtsteam auf der anderen, der Genehmigungsseite. Wir beurteilten u.a. die fortgeschrittenen Planungsarbeiten der privaten Planungsbüros auf ihre Zweckmässigkeit, betreuten die Genehmigungsverfahren für Gemeinden, Kanton und Bund und erarbeiteten kantonale Konzepte zu Raum und Landschaft. Das ging von der kommunalen Bauzonenänderung bis zur kantonalen Richtplananpassung, vom Bauernhaus-Umbau bis zum Poststellennetz. Dabei hatte ich viel Kontakt mit Bürgerinnen, Politikern, Juristinnen und Organisationen. Bei ewp habe ich spezifischeren Aussenkontakt und kann kreativer sein. 

Worin bist du besonders gut?
Ich kann gut zuhören, mich in die Lage anderer Personen versetzen und deren Bedürfnisse nachvollziehen. Daher fallen mir Interessenabwägungen recht leicht.

 

Gallus Hess…
…ist seit letztem Herbst Projektleiter am ewp-Standort in St. Gallen und beschäftigt sich mit konzeptionellen Fragen rund um Baukultur, Raum und Landschaft in der ganzen Schweiz. Er studierte Geografie an der Uni Zürich und war bis vor wenigen Monaten langjähriger Kantonsplaner von Appenzell Ausserrhoden. Er ist Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Natur- und Heimatschutz ENHK und wohnt mit seiner Familie in Waldstatt.

(Quellenangabe Fotos: Heinz Weber)

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Ivy Jucker
Spartenassistentin

Zitat Mitarbeiterin Testimonial