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Evakuierungsplanung mit GIS

Die Durchführung einer erfolgreichen Evakuierung ist eine Herausforderung für alle Beteiligten. Egal ob es gilt Abläufe der Einsatzkräfte frühzeitig einzuüben oder Anweisungen für die Bevölkerung bereitzustellen: Die verantwortlichen Akteure müssen sich bei der Vorbereitung auf den Ernstfall auf die Planungsgrundlagen verlassen können. Die Stadt Affoltern a. A. hat deshalb für ihre Evakuierungsplanung für das Hochwasserrückhaltebecken Jonenbach die GIS-Experten von ewp ins Boot geholt.

Am Stadtrand, flussaufwärts, befindet sich in Affoltern am Albis ein Hochwasserrückhaltebecken (HWRB) mit einem Staudamm als Stauanlage. Es schützt die Stadt seit 2007 wirksam vor Überflutungen des normalerweise friedlich dahinplätschernden Jonenbachs. Im Fall eines Dammbruchs während eines Jahrhundertunwetters hätte die schwallartige Überschwemmung jedoch fatale Folgen für die Bewohner der Überflutungszone. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit eines solchen Unglücks gering ist: Es gilt auf ein Überflutungs-Szenario vorbereitet zu sein. Das Ziel einer dementsprechenden Planung ist die rechtzeitige Alarmierung und Evakuierung der betroffenen Bevölkerung aus der Überflutungszone.

Evakuierungsplanung erfordert Expertise

Basis der Evakuierungsplanung HWRB Jonenbach für die Stadt Affoltern a. A. sind Grundlagen und Karten, welche vom Team GIS + Werterhaltung von ewp mit modernster GIS-Technologie erarbeitet wurden. Das Konzept wurde auf Verlangen der kantonalen Führungsorganisation des Kantons Zürich und auf Wunsch und mit Hilfe der lokalen Einsatzkräfte erstellt. Beratend mitbeteiligt waren zudem Vertreter*innen vom AWEL, dem BFE und dem BABS. Zum einen besteht die Evakuierungsplanung aus Informationen für die Bevölkerung; zum andern aus Grundlagen für die Ernstfall-Planung der Einsatzkräfte, wie Feuerwehr und Zivilschutz.

 

Information der Bevölkerung

Das Wasseralarm-Merkblatt dient der Bevölkerung innerhalb der Gefahrenzone als Anleitung, um den nächstgelegenen sicheren Warteraum zu finden und sich richtig zu Verhalten. Die Auslastung der jeweiligen Warteräume wurde mittels der Gebäude- und Wohnungsstatistik berechnet und durch Erfahrungswerte des Bevölkerungsschutzes kalibriert. Der Zeitpunkt der Anordnung der Evakuierung wurde in Zusammenarbeit mit den involvierten Akteuren eingegrenzt und mit dem notwenigen Zeitbedarf für die Durchführung einer Notevakuierung, bzw. einer geordneten Evakuierung abgeglichen.

 

Grundlagen zur Evakuierungsplanung für die lokalen Einsatzkräfte

Um die effiziente Räumung durch die Einsatzkräfte gewährleisten zu können, wurde das Überschwemmungsgebiet in Evakuierungszonen aufgeteilt. Ebenfalls analysiert wurde die Altersstruktur der Bevölkerung der jeweiligen Zonen und für die Ermittlung des Evakuierungsaufwands verwendet.

Ausserdem wurde eine Liste mit sensiblen Anlagen in der Überflutungszone ausgearbeitet. Dazu gehören beispielsweise Altersheime, Abwasserreinigungsanlagen und technische Einrichtungen, die für die Stromversorgung des Gebiets relevant sind. Die Betreiber dieser Anlagen gilt es in einem nächsten Schritt auf das Szenario eines Dammbruchs vorzubereiten und die interne Notfallplanung und das Einsatzkonzept bestmöglich aufeinander abzustimmen.

 

Für den Ernstfall gewappnet

Wie anfangs erwähnt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Dammbruchs und einer damit einhergehenden Sturzflut klein: Man schätzt die wiederkehrende Gefahr für ein Unwetter dieser Stärke auf 300 Jahre (HQ300). Mit dem fortschreitenden Klimawandel werden sich jedoch die Starkregenfälle häufen. Es beruhigt deshalb, im Ernstfall auf ein durchdachtes Konzept vertrauen zu können. Die Stadt Affoltern ist durch die zusammen mit ewp erarbeitete Evakuierungsplanung bestmöglich auf den Notfall vorbereitet.

 

 

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«Mit der Etablierung unseres GIS-Kompetenzzentrums bei ewp wird mein Aufgabengebiet noch spannender und umfassender. Neben der Weiterentwicklung von INVERS habe ich nun die Möglichkeit, im Team kontinuierlich weitere Entwicklungen und Apps für unsere Kundinnen und Kunden voranzutreiben. Motivierend ist dabei, dass ich mir aus allen Fachdisziplinen Wissen aneignen und einbringen kann. Daneben bringen flexible und moderne Arbeitszeitmodelle (z.B. kurze Auszeit am ewp-Pingpongtisch) einen guten Ausgleich zum täglichen Programmieren.»


Fabian Achilles
Projektingenieur

Zitat Mitarbeiter Testimonial