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Freiwillige vor!

Überdurchschnittlich viele unserer Mitarbeitenden engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Das freut uns und ist Grund genug, einige unserer Mitarbeitenden und ihre ehrenamtliche Tätigkeiten vorzustellen.

Diesen Monat sprechen wir mit Jürg Schellenberger. Er ist Brandschutzfachmann und Mitglied unseres ewp-Brandschutzteams Effretikon und ausserdem Präsident des Schützenvereins Schlatt. Wie Jürg Schellenberg zu seinem Ehrenamt gekommen ist und was es für ihn bedeutet, haben wir ihn im Interview gefragt.

ewp: Wie bist du zu deinem Engagement gekommen?

JS: Das ist sozusagen eine Familientradition (lacht). Mein Urgrossvater war Schütze und Mitglied im Schützenverein Schlatt, mein Vater war ebenso Präsident. Als Jugendlicher in meiner Lehrzeit wollte ich mit dem Schiessen oder dem Verein nichts zu tun haben, einer meiner Brüder war aber engagiert. Es hat damit angefangen, dass ich ihm bei seinen Jugendkursen ausgeholfen habe. Irgendwann war ich immer öfter eingeplant und schlussendlich bin ich gerne in den Verein eingetreten. Ein Verein ist so viel mehr, die Leute, die man kennenlernt, die Freundschaften, die sich bilden. Eigentlich ist es egal, was für einen Verein man sich aussucht, es kommt auf die Menschen an. Ich bin seit 1997 Mitglied, seit 2003 im Vorstand und seit 2 Jahren Präsident. Apropos Familientradition: die Söhne meiner Brüder, also meine Neffen, machen auch mit, wir sind jetzt also in der fünften Generation dabei. Bei anderen Familien in Schlatt ist es ähnlich. 

ewp: Was braucht es für eine gute Vereinbarkeit von Ehrenamt, Privatleben und Job?

JS: Man muss den Willen und die Möglichkeit haben, alles unter einen Hut zu bekommen. Man muss sich organisieren, aber mit Outlook ist das ja heute ganz einfach. Wir sind «Schön-Wetter-Schützen», im Winter schiessen wir nicht, im Sommer treffen wir uns üblicherweise samstags. Wenn ich Schiessen gehe plane ich etwa vier bis fünf Stunden ein; erst die Anlage aufbauen, das dauert etwa eine halbe Stunde. Dann kann ich zwei Stunden schiessen. Danach Abbauen, Aufräumen und Gewehrputzen. Und natürlich sitzen wir danach im Vereinshaus zusammen, bräteln im Sommer und tauschen uns aus. Davon lebt der Verein. Die Schiessanlagen zu erhalten ist aufwendig und teuer, ohne die finanzielle Unterstützung vom Bund, der die Anlagen für die Schiessübungen der Armeeangehörigen braucht, gäbe es diese vielen Anlagen und Vereine in der Schweiz nicht. Meine Aufgaben als Präsident sind administrativer Natur, Programmplanung, Anmeldungen, Material bestellen und so weiter.

ewp: Was ist deine Motivation für dein Ehrenamt?

JS: Ich habe viel Freude am Sport und auch viel Freude an der Gemeinschaft. Man lernt Leute kennen an Veranstaltungen, wenn man auswärts Schiessen geht - irgendwann kennst Du überall jemanden, das ist einfach wunderbar. Es entsteht über die Jahre ein grosses Beziehungsnetz. Um die vielfältige Vereinskultur in der Schweiz zu erhalten muss man sich nun mal engagieren. Vereine sind sehr wichtig für die Gesellschaft, ohne sie würde besonders im ländlichen Bereich den Menschen vieles fehlen. Es ist wichtig in einem Dorf, dass man etwas zusammen macht, dass man sich kennt. Das gibt Halt. Eigentlich ist es egal, für welche Art Verein man sich engagiert, Hauptsache ist, man macht etwas.

ewp: Was würdest du anderen Menschen raten, die sich ehrenamtlich engagieren möchten?

JS: Einfach machen! Nicht drüber nachdenken. Es lohnt sich immer. 

Gerne können sich Schiesssport-Interessierte bei Jürg Schellenberger melden: j.r.schellenberg[at]bluewin.ch

ewp: Vielen herzlichen Jürg für dieses spannende Interview.

Weitere Informationen

Gerne können sich Schiesssport-Interessierte bei
Jürg Schellenberger melden:
j.r.schellenberg[at]bluewin.ch

 

 

 

Publiziert:
22.06.2022

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«Bei ewp durfte ich vier spannende Jahre in meiner Ausbildung als Zeichnerin Fachrichtung Ingenieurbau geniessen. Ich wurde immer wieder aufs Neue in spannenden Projekten gefördert und konnte meine Ideen und Fähigkeiten als Zeichnerin einbringen. Durch das grosse Vertrauen von ewp habe ich die Möglichkeit, mich im Bereich Bauberatung weiterzuentwickeln. Dadurch kann ich auch in Zukunft meinen Weg mit ewp gehen.»


Janine Bisig
Brandschutzfachfrau

Zitat Mitarbeiterin Testimonial