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Herzstück von Bremgarten wird erneuert

110-jährig – ein stolzes Alter für Wasserleitungen Grund genug diese zu ersetzen und gleichzeitig die Altstadt gestalterisch aufzuwerten. Nicht einmal zwei Jahren nach dem Start der Sanierungsmassnahmen stehen die Arbeiten kurz vorm Abschluss – ein Update (02/21) zu den Sanierungsarbeiten in der Altstadt von Bremgarten.

Seit den Anfängen der städtischen Wasserversorgung Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 60er-Jahre wurden in der Schweiz Graugussrohre verlegt. Die 70 bis 110 Jahre alten Graugussleitungen sind nicht verformbar. Viele Leitungen brechen beispielsweise bei Belastungen in den Strassen. Kälte, Wärmeeinbruch und Regen tun ihr Übriges. Durch diese Einflüsse entstehen Rundrisse oder die Rohre rosten. Rohrbrüche sind die Folge – so auch in der Altstadt in Bremgarten. 

Der Auslöser
Die Stadt kämpft bereits seit Längerem mit Wasserrohrbrüchen. Ein Rohrbruch im März 2017, der erheblichen Sachschaden an mehreren Liegenschaften verursachte und die Strassenpflästerung grossflächig zerstörte, führte letztlich dazu, dass der Stadtrat umfangreiche Sanierungsarbeiten beschloss und ewp mit den Ingenieurarbeiten beauftragte. 

Umfassende Massnahmen
Die stadteigenen Werkleitungen (Wasser, Abwasser), Strassen und Elektroleitungen für die Beleuchtung werden erneuert. Insgesamt werden ca. 1'120 m Rohre ersetzt. Gemäss Generellem Entwässerungsplan (GEP) müssen zudem aufgrund hydraulischer Überlast gut 1'000 m Kanalisationsleitungen vergrössert, ersetzt oder saniert werden. Im gleichen Zuge wird in den betroffenen Gassen das gesamte Elektronetz der AEW Energie AG erneuert und wo nötig ergänzt. Bei den Wasserleitungen kommen zementierte verformbare Gussleitungen zum Einsatz, bei der Kanalisation Hochlastrohre aus Polypropylen. Mit den Sanierungsmassnahmen gehen beachtliche Grabarbeiten einher. Eine günstige Gelegenheit, die betroffenen Altstadtgassen ansprechend und barrierefrei zu gestalten. 

Enge Platzverhältnisse
Aufgrund enger Raum- und Platzverhältnisse der schmalen Gassen wurden kurze Bauabschnitte definiert und Bauabläufe nochmals kritisch beleuchtet, um zusätzliche Effizienzpotentiale im Sinne der Anwohnenden zu nutzen. Dass Ruhezeiten eingehalten und die Liegenschaften jederzeit zugänglich sind, versteht sich von selbst. ewp ist es ein grosses Bedürfnis, die Anliegen der Anwohnenden ernst zu nehmen und transparent zu kommunizieren. So wurden bislang bereits mehrere öffentliche Orientierungsveranstaltungen durchgeführt, was von allen Involvierten sehr geschätzt wird.

Stand heute: Februar 2020
Nach intensiven und herausfordernden Arbeiten im Jahr 2019 und 2020, ist nun ein Ende der Bauarbeiten in der Altstadt in Sicht. Das Wetter hat es wirklich gut gemeint und die Arbeiten schritten zügig voran.

Somit kann mit Stolz gesagt werden, dass die Bauarbeiten im Zeitplan liegen und höchstwahrscheinlich gemäss Zeitplan abgeschlossen werden. Das Bauprogramm sah vor, alle Arbeiten an den Werkleitungen bis Ende 2020 fertigzustellen. Und tatsächlich: Unmittelbar vor Weihnachten wurden in der Pfarrgasse die letzten Leitungen verlegt. Ausstehend sind noch Pflasterarbeiten in der Kirch- und Pfarrgasse sowie diverse Fertigstellungsarbeiten. Ziel ist es, alle Arbeiten bis Ende März 2021 fertigzustellen, gute Witterungsverhältnisse vorausgesetzt. In den letzten Tagen zeigt sich der Winter von seiner schönsten Seite – den Zeitplan einzuhalten bleibt also ein ehrgeiziges Ziel, musste doch die Wiederaufnahme der Arbeiten im Januar verschoben werden.

Dem intensiven Einsatz aller Beteiligte ist es zu verdanken, dass der Zeitplan eingehalten werden kann. Besonders zu erwähnen ist die Leistung des Poliers Hans Hürlimann (Leuthard AG) und seiner Mannschaft auf der Baustelle. Die Leistung aller Beteiligten ist wirklich bemerkenswert.

Auch in den letzten Monaten war die Ausführung der Arbeiten herausfordernd. Enge Platzverhältnisse lassen sich in einer Altstadt nicht vermeiden. Hinzu kommt die Ungewissheit, ob die bestehenden Leitungen tatsächlich auch dort liegen, wo sie gemäss Bestandsplänen vermutet werden. Die Verlegung der Hausanschlüsse wird wohl bis zum Ende für Überraschungen sorgen, da die Häuser zum Teil mehrere Hundertjahre alt sind. Ferner musste auch der Bauablauf immer wieder angepasst werden. Vor Ort wird mit zwei Gruppen gearbeitet, für die Pflästerung sind teilweise bis zu sieben Mann im Einsatz. Teilweise wurde in vier verschiedenen Gassen gleichzeitig gearbeitet. Die Verkehrsführung erforderte einiges an Aufmerksamkeit: Auto- und Lieferverkehr mussten umgeleitet bzw. sichergestellt werden. Das besondere Augenmerk lag auf der sicheren Führung der Fussgänger*innen, vor allem der Kinder, da im Projektperimeter mehrere Kindergärten angesiedelt sind.

Auf den Spuren von ewp
Insgesamt hat sich der Aufwand jedoch mehr als gelohnt. Wer heute durch die engen Gassen flaniert, wird begeistert sein. Das Ziel, durch die unausweichlichen Sanierungsmassnahmen der idyllischen Altstadt wieder ihren früheren Charme zurückzugeben, wurde mehr als erreicht. Gerade auch die Anwohnenden fühlen sich sichtlich wohl: Zu sehen sind schöne Holzbänke, kleine, runde Tische und Stühle sowie Pflanzen vor den Häusern in den engen Gassen. Liebend gerne möchte man eine kurze Pause einlegen, sich setzen, vorbeilaufende Menschen beobachten und nette Gespräche mit den Bewohnerinnen und Bewohnern führen.

Mitten drin, auf dem Kreuzplatz, lohnt es sich, kurz innezuhalten: Überall finden sich Pflastersteine mit eingravierten Namen. Ca. 125 gravierte Steine sind dort bereits zu sehen. Für uns war und ist es noch immer ein eindrückliches Projekt. Schön, die Geschichte von Bremgarten für die kommenden Generationen erhalten zu dürfen – natürlich darf da ein Pflasterstein von ewp nicht fehlen.

Auf den Spuren von ewp

Auch ewp wird nun Teil der Geschichte von Bremgarten. Unser Logo ziert einen Pflasterstein auf dem Kreuzplatz.

Mit etwas Wehmut blicken wir jedoch auf die kommenden Wochen.
Die Arbeiten stehen kurz vor Abschluss – auch ein schönes Projekt geht einmal zu Ende.

Unser herzliches Dankeschön geht an die Auftraggeberinnen, die Stadt Bremgarten und die AEW Energie AG Bremgarten, sowie an alle Projektbeteiligten. Ein tolles Projekt!

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Wir sind ewp

«Seit über 15 Jahren habe ich bereits die Möglichkeit, die Entwicklung von GIS entscheidend mitzuprägen. Dank der hohen Flexibilität meines Arbeitgebers und dem kurzen Arbeitsweg kann ich so, trotz intensiver Arbeitstage, aktiv Zeit mit meiner jungen Familie verbringen und weiterhin mein zeitintensives Engagement bei der Feuerwehr als Ausbildungschef und schweizerischer Feuerwehrinstruktor in Effretikon ausüben. Diese Möglichkeiten schätze ich sehr.»


Martin Mettler
Teamleiter