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Mobilitätskonzepte für zukunftsweisende Bauten

In Obersiggenthal planen die Regionalwerke Baden (RWB) in Zusammenarbeit mit JOM Architekten einen zukunftsweisenden Neubau mit 44 Wohnungen – neben der Erreichung des Netto-Null-Ziels bezüglich CO2-Emissionen, flexiblen Wohnungstypologien und gemeinschaftlich nutzbaren Wohn- und Arbeitsräumen soll auch die Mobilität der Bewohner und Bewohnerinnen nachhaltig und umweltschonend sein. Gerne zeigen wir Ihnen auf, wie ewp die Bauherrschaft mit einem Mobilitätskonzept unterstützt.

JOM Architekten hat im Rahmen eines Studienauftrags eine Wohnüberbauung erarbeitet, die ein eigentliches Leuchtturmprojekt in vielerlei Hinsicht ist.

Bezüglich des Energiehaushaltes erreicht das Gebäude, bestehend aus zwei Wohnhäusern mit einem verbindenden Trakt, gemäss Planung das Netto-Null-Ziel bezüglich CO2-Emissionen; das Gebäude wird sozusagen als sein eigenes Kraftwerk gedacht und optimal mit den regionalen Energiekreisläufen vernetzt.

Das Gebäude ist aber nicht nur energetisch auf dem neuesten Stand geplant, auch die Wohn- und Lebensformen richten sich nach zukünftig wohl alltäglichen Anforderungen und Möglichkeiten. Gemeinsam nutzbare Räume und flexible Wohnungen richten sich an Menschen, die klimabewusst leben und bereit sind für alternative Wohnformen. Diese setzen nicht mehr ausschliesslich auf individuelle Räume, sondern geben gemeinsam nutzbaren Wohn- und Arbeitsräumen ein hohes Gewicht.

Auch nachhaltig lebende Menschen sind mobil, sie gehen arbeiten, einkaufen und pflegen soziale Kontakte. Damit das Projekt sein ganzes Potenzial in Sachen Nachhaltigkeit entfalten kann, braucht es ein Mobilitätskonzept. Dieses zeigt auf, mit welchen Massnahmen eine umweltschonende Mobilität machbar und attraktiv ist. Das Mobilitätskonzept bildet die Grundlage, im Rahmen des Gestaltungsplanverfahrens die vorgeschriebene Anzahl Pflichtparkplätze zu senken.

ewp kennt sich aus mit dem ganzen Themenspektrum und unterstützt Architekten und Bauherrschaften auch in diesem Bereich kompetent.

Mobilität beginnt an der Wohnungstür
Aus dieser Überlegung liegt eine Menge Potenzial innerhalb des Projektes. Eine ansprechende Erschliessung der Wohnungen mit der Möglichkeit zu sozialen Kontakten, genügend Veloabstellplätze mit einem hohen Standard und in optimaler Lage oder auch eine attraktive Umgebungsgestaltung gehören zu diesem Bereich. Für Bewohner und Bewohnerinnen soll es wesentlich attraktiver sein, ihren Lebensraum zu Fuss oder mit dem Velo zu verlassen/erreichen, als mit dem Auto.

Nicht jeder braucht alles aber alle brauchen vieles
Teilen ist ein wichtiger Aspekt eines Mobilitätskonzeptes und kann grosse Anreize setzen. Im vorliegenden Projekt wird es um das Bereitstellen von E-Auto Sharing gehen, genauso können gemeinsam genutzte E-Lastenvelos, Velos für Bewohnende oder weiteres in Betracht gezogen werden. Bewohnende sollen das geeignete Gefährt für den jeweiligen Zweck zur Verfügung haben, es jedoch nicht zwingend besitzen.

Im Mobilitätskonzept gilt es darzulegen, ob und wie sich die Reisezeiten im lokalen und regionalen Umkreis mit dem ÖV im Vergleich zum motorisierten Individualverkehr (MIV) verhalten. Die ÖV-Güteklasse wird genauso geprüft wie die Länge und Attraktivität der Fusswege von und zu den Haltestellen. Die Anbindung des Neubaus an das bestehende oder geplante Velonetz stellt einen wichtigen Aspekt dar. Je schneller, sicherer und attraktiver die alltäglichen Wege zu Fuss oder per Velo zurückgelegt werden können, desto eher wird auf das Auto verzichtet.

Das schöne liegt so nah
Der Freizeitverkehr nimmt einen immer grösseren Stellenwert ein. Befindet sich eine Siedlung in attraktiver Lage, sind die Möglichkeiten der «Freizeit für eine Stunde» direkt ab Haustür wesentlich attraktiver. In Obersiggenthal liegt es nahe, dass das Potenzial mit der direkten Lage an der Limmat hierfür sehr hoch ist.

Neben den projektspezifischen und den ortsgegebenen Merkmalen werden weitere Möglichkeiten evaluiert, die allenfalls auch stufenweise zum Einsatz kommen können. Dazu gehören die Integration von ÖV-Abos in die Mieten, die Organisation von Mitfahrgelegenheiten, finanzielle Anreize (Höhe der Parkplatzmiete), Organisation von Lieferservices etc. Es muss weiter abgewogen werden, ob Verpflichtungen der Mieter zum Thema werden sollen um allfällige negative Auswirkungen des Fremdparkierens im Quartier zu unterbinden.

Das erarbeitete Mobilitätskonzept bildet formal einen Bestandteil des Gestaltungsplan, inhaltlich bildet es jedoch einen wichtigen Pfeiler eines zukunftsweisenden Wohnprojektes.

Leuchtturmprojekte strahlen aus – ewp ist bereit für die diese Herausforderungen und unterstützt Sie gern.

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Patrick Ackermann
Teamleiter