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Personenunterführung Näfels – alles, ausser Routine

Der Bau einer Personenunterführung stellt eine hochkomplexe Aufgabe dar. Diese Herausforderung hat ewp sehr gerne angenommen. 

Der Kanton Glarus realisiert eine Umfahrung der Kernzone von Näfels. Zwischen dieser Stichstrasse und der Linth befindet sich das Escherpark-Areal, das überbaut werden soll. In der Folge wird eine 35 m lange Fussverkehrsverbindung vom Bahnhof unter den SBB-Gleisen und der Stichstrasse hindurch erforderlich mit Ergänzung des Weges über das Escherpark-Areal bis zur Linth. Zuerst wird damit einerseits die räumliche Verbindung der Bahnhofszone und der neuen Überbauung sichergestellt. Andererseits kann die für die Fussgänger*innen gefährliche Situation bei der Bahnschranke Molliserstrasse in einer zweiten Etappe entschärft werden. 

Hohe Komplexität fordert alle
Für diesen Herbst war die Fertigstellung der Stichstrasse geplant. An diesem Termin orientierte sich auch der Bau der Personenunterführung Etappe 1: Bis Mitte September musste der Bau bis zu den Gleisen abgeschlossen sein. Ein ehrgeiziger Zeitplan, der wenig Spielraum zuliess und ein sehr strukturiertes Vorgehen verlangte. Dank gutem Zusammenspiel mit der SBB konnten die höchst anspruchsvollen Prozesse und Bewilligungsverfahren immer eingehalten werden. Zusammen mit den zahlreichen Überraschungen, die zu Baubeginn im Untergrund zutage gefördert wurden, wurde das Projekt anspruchsvoller als angenommen. Umso erfreulicher ist es, dass der straffe Terminplan eingehalten und die Anforderungen stets erfüllt werden konnten.

Eine Baustelle mit Überraschungen
Erst bei Beginn der Bauarbeiten wurde ersichtlich, dass der Baugrund partiell mit Öl kontaminiert war und fachgerecht als Sonderabfall entsorgt werden musste. Dass am Bahnhofsbereich aussergewöhnlich viele Werkleitungen liegen, wurde ebenfalls erst mit der umfangreichen Grundlagenerhebung erkannt. Die Herausforderung bestand darin, die zahlreichen Leitungen unter Berücksichtigung des Personenflusses umzulegen, den Bahnbetrieb jederzeit aufrecht zu erhalten und die Unterführung zu bauen. Widererwartend beeinträchtigten die ersten Bauarbeiten auch die Stabilität der Gleise. In der Folge wurde die permanente Gleisüberwachung intensiviert. Dank dieser frühzeitigen Eingriffsmöglichkeit konnten Schäden an der Gleisanlage vermieden werden. Auch bei der Baugrubensicherung bezüglich Grundwasser hiess es, Herausforderungen zu meistern: Aufgrund von partiellen Sperrschichten konnte das Grundwasser nicht wie geplant in einer grossen Versickerungsgrube rückgegeben werden. Die inhomogene Sperrschicht reduzierte ein Versickern des Wassers zu stark. Somit war die Rückführung in den Grundwasserleiter nicht möglich; das Wasser wurde deshalb nach den Absatzbecken ölfrei per Pumpleitung direkt der Linth zugeführt.

ewp übernahm im Projekt die Bauherrenunterstützung von den Verhandlungen mit der Investorengruppe bis hin zur Realisierung; ebenso koordinierte ewp die SBB, die Gemeinde Glarus Nord und den Kanton. Projekte mit verschiedenen Akteuren, unterschiedlichen Interessen und unvorhersehbaren Herausforderungen sind per se anspruchsvoll. In enger Zusammenarbeit mit den Akteurinnen und Akteuren konnten alle erforderlichen Schritte erfolgreich umgesetzt werden. 

Bruno Gallati, Gemeinderat Glarus Nord, Ressortleiter Bau und Umwelt, ist sich sicher: «Der überdurchschnittlich hohe Einsatz von ewp hat letztlich zum Erfolg dieses Projektes beigetragen.»
Die Verlängerung der Personenunterführung unter den Gleisen und im Bahnhofsbereich wird nächstes Jahr realisiert, so dass die Eröffnung Ende 2021 stattfinden kann.

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Patrick Ackermann
Teamleiter