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Rechtsabbiegen bei Rot – Sechs Monate nach der Einführung

Seit einem halben Jahr kann, aufgrund der Anpassung der Signalisationsverordnung, den Velofahrenden unter Berücksichtigung der Verkehrssicherheit das Rechtsabbiegen bei Rot (RABR) gestattet werden. Unterdessen ist das neue Schild mit dem gelben Velo auf schwarzem Grund an Lichtsignalanlagen immer häufiger zu sehen und erfreut Velofahrende. ewp ist in sechs Kantonen oder Städten an der Umsetzungsplanung beteiligt – Grund genug, ein Halbjahresfazit zu ziehen.

Das soeben erschienene Infobulletin der Velokonferenz widmet sich zwei Themen – den Velostrassen und dem Rechtsabbiegen bei Rot für den Veloverkehr. Zusammen mit der Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich (DAV) darf ewp in einem ausführlichen Artikel erläutern, wie in einer systematischen, GIS-unterstützten Methodik eruiert wurde, welche Knotenzuführungen den Sicherheitsanforderungen entsprechen und bei welchen vorgängig Massnahmen getroffen werden müssen, damit das Rechtsabbiegen möglich ist. Mittlerweile erfreut sich das Veloherz in Zürich und auch in Winterthur an zahlreichen Stellen über diese Erleichterung.

Wieso die bewährte Methodik nicht auch anderen Kund*innen anbieten? So hat sich ewp on tour begeben und verschiedenen weiteren Kantonen und Städten Unterstützung angeboten. Die Beurteilungsmethodi wurde, aufbauend auf dem bewährten System, verfeinert und auf die spezifischen Bedürfnisse der Kund*innen angepasst. In Winterthur ist der Auftrag abgeschlossen und die Stadt hat die Signale der einfach umsetzbaren Fälle montiert. Im Kanton Aargau ist es bald soweit, es laufen noch die letzten Bereinigungen und dann können auch dort die Schilder montiert werden. Die Lichtsignalanlage (LSA) der Kantone Zürich, Zug und St.Gallen befinden sich aktuell in der Überprüfung durch ewp – die «Feldarbeiter*innen» hoffen also auf einen schönen Sommer. Bis zum Herbst werden diese Aufträge abgeschlossen sein und Velofahrende dadurch an geschätzt 300 LSA-Standorten profitieren.

Sechs Aufträge mit einem Konzept, jedoch für unterschiedliche Kundinnen und Kunden mit eigenständigen Anforderungen und Prozessen sind eine spannende Herausforderung. Obwohl RABR von Gesetzes wegen relativ klar definiert ist, besteht ein grosser Diskussionsbedarf über sicherheitsrelevante Fragen wie notwendige Fahrbahnbreiten, Risiken von nicht optimalen Sichtverhältnissen und vor allem auch über die Verhältnismässigkeit von notwendigen Massnahmen. Ist nun das Zurückversetzen eines MIV Haltebalkens eine geringfügige Massnahme oder wird daraus, aufgrund von Schlaufen etc. doch etwas Grösseres? Diese Fragestellungen werden eingehend mit den Auftraggeber*innen diskutiert. Es ergeben sich spannende Diskussionen, auch weil bei der Begutachtung von konkreten Situationen noch die eine oder andere Ungereimtheit entdeckt wird, welche allenfalls gleichzeitig mit RABR in Angriff genommen werden kann.

Projektdetails

 

 

 

 

 

Publiziert
22.06.2021

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