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Reservoirableitung in Rekordzeit ersetzt

Der Ortsteil Rikon in der Gemeinde Zell wird vom Reservoir Brüggelwiesen versorgt. Die zu sanierende Leitung dient als Reservoirableitung nach Rikon und wurde im Jahr 1955 als Graugussleitung DN 175 erstellt und im Jahr 1975 auf 45 Metern Länge durch eine Eternitleitung DN 175 ersetzt. Nach mehreren Leitungsbrüchen sollte nun ein Abschnitt von ca. 350 Metern ersetzt werden. Gleichzeitig war im Generellen Wasserversorgungsprojekt (GWP) gefordert, die Leitung auf einen Durchmesser DN 200 zu vergrössern. Die Wasserversorgung der Gemeinde Zell hat ewp mit dem Auftrag betraut, die Leitung zu ersetzen.

Die neue Reservoirableitung wurde mit einer Kunststoffleitung HDPE DN 250/205 projektiert. Mit dem vergrösserten Durchmesser wurde die Durchflussleistung auf die vom GWP geforderten Werte angepasst.

Um in der Landwirtschaftszone einen möglichst kleinen Eingriff vornehmen zu müssen, wurde auf der Mehrheit des Bauabschnittes das Berstliningverfahren gewählt. Bei dieser Baumethode wird mittels eines vorgängig in das alte Rohr eingestossenen Gestänges die neue Leitung unter Aufbrechen des alten Guss-, bzw. Eternitrohres eingezogen. Auf einer Länge von 300 m wurden sechs Gruben als Start- und Zielgrube erstellt, um die Tiefbauarbeiten so gering wie möglich gehalten.

Ein Teil des Sanierungsabschnittes befindet sich in einer Natur- sowie einer Waldschutzzone. Zusammen mit dem kantonalen Amt für Naturschutz sowie dem Forstbetrieb wurden verschiedene Sanierungsmöglichkeiten in Betracht gezogen. Die obersten knapp 20 Meter waren so steil, dass das Berstlining nicht durchgehend ausgeführt werden konnte. Zum Einsatz kam letztendlich ein Schreitbagger, der mit der schwierigen Topografie zurechtkam.

Nach der Projektierung im Sommer galt es, das Ende der Vegetationsperiode abzuwarten um mit den Gerätschaften im Kulturland arbeiten zu dürfen. Nachdem anfangs November die Baubewilligung durch die Baudirektion eingetroffen war, konnten die Arbeiten Mitte November 2019 beginnen.

Zielvorgabe war es, dass die neue Leitung vor Weihnachten wieder ans Netz geht. Das trockene Wetter begünstigte den Baufortschritt. So konnte Grube für Grube geöffnet und Abschnitt für Abschnitt konnte das neue Rohr mittels Berstlining in das alte eingezogen werden. Zum Schluss kam der Schreitbagger zum Einsatz, so dass das fehlende Böschungs-Teilstück ebenfalls in kürzester Zeit verlegt und wieder eingedeckt werden konnte.

Nach exakt drei Wochen Bauzeit konnten die 350 Meter PE-Leitung der Wasserversorgung übergeben werden. Nach Spülung und Beprobung ging die Leitung pünktlich zwei Wochen vor Weihnachten ans Netz.

Infolge einwandfreier Zusammenarbeit aller Beteiligten resultierte am Schluss ein gelungenes Projekt, das sowohl in terminlicher las auch in finanzieller Hinsicht die engen Vorgaben einhalten konnte.

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Fabian Achilles
Projektingenieur