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Zukunftsfähiger Bahnhof Klosters

Seit 130 Jahren ist Klosters an die Bahnstrecke Landquart – Davos Platz der Rhätischen Bahn (RhB) angeschlossen. Für viele Touristen sind die Bahnhöfe Klosters Dorf, Klosters Platz und Cavadürli Endpunkt ihrer Zugreise und Ausgangspunkt für ihre Freizeitaktivitäten.

Seit 1904 haben auch viele Wintersportbegeisterte das kleine Skigebiet für sich entdeckt. Besonders bei Familien ist das Gebiet Madrisa ein beliebtes Ausflugziel, das vom Bahnhof Klosters Dorf gut erreichbar ist. Der Bahnhof ist jedoch in die Jahre gekommen und entspricht in vielerlei Hinsicht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Ähnlich wie das Oberengadin bildet der Raum Klosters–Davos einer der grössten zusammenhängenden Tourismusräume der Schweiz. Ziel ist es daher, die Ballungsgebiete im In- und Ausland besser anzubinden. Ein nötiges Unterfangen, da der öffentliche Verkehr zwischen Landquart und Davos aufgrund der langen Reisezeiten und der niedrigen Frequenz im Vergleich zum Individualverkehr kaum noch konkurrenzfähig ist. Um dieses Ziel zu erreichen, werden unterschiedlichste Massnahmen getroffen. Davon betroffen ist auch der Bahnhof Klosters Dorf.

Neues Angebotskonzept soll Attraktivität steigern
Die RhB sieht ein neues Angebotskonzept vor. Künftig sollen Züge mit grösseren Kompositionen von Landquart über Klosters nach Davos verkehren. Der Bahnhof in Klosters Dorf weist heute zwei Gleise mit einer Kreuzungslänge von 218 m auf. Der Hausperron sowie das schmale Zwischenperron sind jedoch deutlich zu kurz. Das neue Konzept geht von einem Halt in Klosters Dorf in beide Richtungen aus. Der Bahnhof wird mit den Flügelzügen bedient, weshalb eine Perronlänge von mindestens 300 m notwendig ist. Da oberhalb und unterhalb des heutigen Bahnhofes enge Kurvenradien folgen, ist zur Einhaltung der neuen Perronlänge eine grössere Anpassung der Geometrie notwendig. Auf beiden Seiten des Bahnhofes befinden sich nahe am Gleis Gebäude, weshalb Anpassungen der Gleisgeometrie sofort einen Einfluss auf das Land Dritter haben. Auch ist die RhB angehalten, ihre Infrastruktur an die heutige Gesetzgebung zur stufenlosen Nutzung des öffentlichen Verkehrs anzupassen. So soll der Bahnhof Klosters Dorf gemäss den Anforderungen an das Behindertenschutzgesetz (BehiG) und Flügelzugkonzept RhB ausgebaut werden. Aufgrund des künftigen Betriebskonzeptes Klosters Platz – Klosters Dorf bestehen Abhängigkeiten zwischen beiden Nachbarbahnhöfen. Dafür sind insbesondere die Gleis-, Sicherungs- und Fahrleitungsanlagen aufeinander abzustimmen und entsprechend zu planen und zu bauen.

Umfangreiche Unterstützung durch ewp
ewp darf die Auftraggeberin RhB in einigen Bereichen dabei unterstützen: Angefangen von Machbarkeitsstudien und Variantenevaluation der Strassenunterführung über Bewilligungsverfahren Tiefbauarbeiten bis hin zur Projektierung der Personenunterführung, Koordination der Fachplanenden und Umsetzung BehiG / Perronanlage. Die Aufgaben sind vielseitig, die Anforderungen an Fristeinhaltung, Kommunikation und Planung sehr hoch. Endscheidend für den Projekterfolg ist dabei die Einreichung eines stimmigen Plangenehmigungsverfahrens (PGV) beim Bundesamt für Verkehr (BAV) – eine Herausforderung derer sich ewp gerne angenommen hat.

Fakten

Machbarkeitsstudien: 2018

Erarbeitung PGV: 2019

Ausführungsprojekt Tiefbau Strassenunterführung und Provisorien Strassenunterführung Winter 2019

Realisierung: 2021 bis 2023

Realisierung Strassenunterführung 2020

Baukosten RhB. 28 Mio. CHF

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Wir sind ewp

«An meiner Tätigkeit als Verkehrsplaner gefällt mir die Breite des Aufgabenfelds: Von der Verkehrszählung bis zum Gesamtverkehrskonzept, von der Strasse bis zum Veloweg, vom Rhein bis zur Reuss. Jedes Projekt ist einzigartig, so dass ich bei der Arbeit viel Neues lerne. Auch schätze ich den Austausch im Team sehr, menschlich wie fachlich.»


Christoph Suter
Projektleiter