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Neubau Gasleitung in der Kornhausbrücke

2017 wurde ewp von der energie 360° AG angefragt, ob sie das Projekt für eine neue Gasleitung in der Kornhausbrücke ausarbeiten könne. Da ewp bereits 2002 den Belagsersatz projektiert und in der Ausführung begleitet hat, konnte auf diese Archivunterlagen zurückgegriffen werden.

Auslöser für den Leitungsneubau ist die lecke Gasleitung aus dem Jahr 1951, die unter dem Wasserwerkkanal durchführt. Da in der Gehwegkammer keine Leitung mit einem Durchmesser ø 450mm wie die bestehende Leitung Platz hat, wurde der Neubau eines Gasleitungstrasses mit zwei Stahlrohren ø 200mm projektiert. Nachdem die Projektierungsarbeiten für die Leitungen in der Brücke abgeschlossen waren, wurde zusätzlich die Variante einer Unterquerung der Limmat geprüft. Die Gegenüberstellung der Brücken- und der Unterquerungsvariante zeigte, dass die Ausführungsrisiken (Machbarkeit, Kosten) beim Projekt in der Brücke kleiner sind.

Das Tiefbauamt der Stadt Zürich liess parallel zum Gasleitungsprojekt ein Instandsetzungsprojekt für die Kornhausbrücke durch ewp ausarbeiten. Da der Zustand der Brücke mehrheitlich annehmbar ist, führt das Tiefbauamt diese Arbeiten nicht zeitgleich mit dem Gasleitungsprojekt aus. Es bestehen zudem nicht grosse Synergien bei den beiden Projekten. So startete der Neubau der Gasleitung Ende Juni 2019.

Das Projekt besteht aus drei Teilbereichen auf zwei Niveaus. Auf dem Niveau der untenliegenden Strassen (Sihlquai und Wasserwerkstrasse) werden die neuen Leitungen an die bestehenden Gasleitungen angeschlossen. Auf der Höhe der Brücke müssen die Stahlrohre in die Gehwegkammer eingeschoben werden. Dies erfordert die Öffnung der Kammer am Anfang und am Ende der Brücke, wo dann die Leitungen aufs tieferliegende Niveau hinabgeführt werden. Nach dem Einzug der Leitungen in die Gehwegkammer muss diese wieder geschlossen werden. Dazu werden vom beauftragten Bauunternehmer vorfabrizierte Betonelemente versetzt, die dann mit einem Beton vor Ort übergossen werden. Im Anschluss daran wird die Brückenabdichtung ergänzt und der Gehweg mit einem Gussasphaltbelag ausgekleidet. Die Bauzeit beträgt ca. vier Monate und die Baumeisterkosten belaufen sich auf ca. CHF 450’000.-.

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«Als Projektleiterin ist es mir wichtig, mit einem Projektteam zusammen arbeiten zu können, welches grossen Wert auf Qualität und Kollegialität setzt. Dank der engen Zusammenarbeit innerhalb der ewp-Gruppe, auch sparten- und standortübergreifend, habe ich stets Zugriff auf diverse Fachkompetenzen und Spezialisten. So gestalten sich für mich Projekte immer wieder sehr vielseitig und lehrreich. Dank der grossen Eigenverantwortung der Mitarbeitenden kann ich auch im Teilzeitpensum ohne Weiteres meine Projekte leiten.»


Stefanie Burri
Projektleiterin