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«Silber» für ewp

ewp durfte als Mitglied in einem Generalplanungsteam an einem Projektwettbewerb für die Erweiterung des Schulhauses «Avanti» in Hochdorf teilnehmen und aus statischer Sicht unterstützend mitwirken. Dem Erstplatzierten musste ewp sich knapp geschlagen geben, so dass dieses Mal lediglich die «Silbermedaille» an das Team in Luzern ging.

Das Schulhaus Avanti wurde im Jahr 1971/72 nach den Plänen des Luzerner Architekten Walter Rüssli gebaut und ist mit typischen Stilmerkmalen der 70er-Jahre ein qualitätsvoller Zeuge seiner Zeit. Das Gebäude ist im kantonalen Bauinventar als erhaltenswert klassifiziert. Aus heutiger Sicht ist der Baukörper sanierungsbedürftig, zudem lässt sich der künftige Schulraumbedarf mit dem bestehenden Schulhaus allein nicht mehr decken, so dass die Gemeinde Hochdorf einen Projektwettbewerb mit vorgeschalteter Präqualifikation ausgelobt hat. Hierbei war den teilnehmenden Teams freigestellt, wie sie mit der Aufgabenstellung «Sanierung des Schulhauses» und «Schulraumerweiterung» umgehen.

Die Projektidee des Generalplanungsteams ist die Realisierung eines Anbaus, der monolithisch mit dem Bestand verbunden wird. Somit kann das gesamte Bauvolumen kompakt realisiert werden und die angrenzenden Umgebungsflächen werden zur Nutzung freigehalten. Die Fundation des zweigeschossigen Erweiterungsbaus in Massivbauweise kann auf der bestehenden Decke der ausser Betrieb genommenen Schutzräume kostengünstig realisiert werden. Die bestehende Fassadengestaltung, sowie der Tragraster werden aufgegriffen und fortgesetzt, so dass auch optisch eine «Einheit» entsteht. Das bestehende Schulhaus wird bis auf den Rohbau zurückgebaut und mittels Betonscheiben gegenüber Horizontalbeanspruchungen stabilisiert. Darüber hinaus wird die unzeitgemässe Raumeinteilung mittels Trockenbauwänden neu organisiert, so dass jeweils zwei Schulräume an ein Gruppenzimmer angrenzen. Die im Bestand dunkel wirkende Grundrissmitte erfährt durch die neuen Oberlichter (Decke über 1. OG) und den «Luftraum» (Teilabbruch Decke über EG) eine markant bessere Aufenthaltsqualität durch die Öffnung des Raumes und den erhöhten Lichteinfall.

Nächstes Mal «Gold»
Das Generalplanungsteam konnte anhand seines Wettbewerbbeitrages mit der kompakten Bauform, einer klaren Raumstruktur und einem ausgezeichneten Umgang mit dem architektonischen Erbe des 70er-Jahre Baues punkten. Mit der geschickten Akzentuierung auf das Fassadenbild und den grosszügigen Luftraum wurde ein hervorragender 2. Platz belegt.

Mit grosser Zuversicht hoffen wir, nächstes Mal die Goldmedaille zu holen.

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«An meiner Tätigkeit als Verkehrsplaner gefällt mir die Breite des Aufgabenfelds: Von der Verkehrszählung bis zum Gesamtverkehrskonzept, von der Strasse bis zum Veloweg, vom Rhein bis zur Reuss. Jedes Projekt ist einzigartig, so dass ich bei der Arbeit viel Neues lerne. Auch schätze ich den Austausch im Team sehr, menschlich wie fachlich.»


Christoph Suter
Projektleiter