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Unsere Lösung für die koordinierte Raum- und Mobilitätsplanung? ARVE!

Die Abstimmung von Siedlung und Verkehr wird heute in praktisch allen strategischen Grundlagen im Bereich der Raum- und Verkehrsplanung gefordert. Primäres Ziel der Festlegungen ist die Reduktion des Verkehrsaufkommens — insbesondere des motorisierten Individualverkehrs — durch die Konzentration der Siedlungsentwicklung an gut erschlossenen, zentralen Lagen. 

Die Siedlung soll demnach nur in einem bestimmten Umfang und an geeigneten Lagen wachsen, so dass der entstehende Verkehr leistungsfähig abgewickelt werden kann und weder Umwelt noch Siedlungsgebiete übermässig beeinträchtigt.

ARVE: ein dynamisches, flexibles und schnelles Analysewerkzeug

Doch wie lassen sich diese quantitativen Zusammenhänge anschaulich und auch in Szenarien flexibel darstellen? Klassische Verkehrsmodelle sind teilweise sehr präzise, aber oft zu schwerfällig: Sie gehen von fixen Strukturdaten (Einwohnende, Arbeitsplätze, Verkaufsflächen etc.) aufgrund demographischer Prognosen aus. Für die Problemstellungen, die sich Planungsverantwortlichen in dynamisch wachsenden, urbanen Räumen stellen, reicht das oft nicht. Ein zweckmässiges Analysewerkzeug muss bei solchen Fragen vielmehr folgenden Ansprüchen genügen:

  • Es muss die Wechselwirkungen zwischen bestimmten Siedlungsstrukturen bzw. Nutzungen und entstehendem Verkehr in beiden Richtungen aufzeigen.
  • Die Wirkungszusammenhänge müssen vollständig, transparent und auch für Laien nachvollziehbar sein.
  • Das Werkzeug muss bzgl. In- und Output sowohl auf Änderungen der Verkehrsinfrastruktur als auch der Siedlungsentwicklung sensitiv reagieren.
  • Einmal etabliert muss es möglich sein, mit wenig Aufwand eine unbeschränkte Zahl von Szenarien schnell durchzurechnen.

Diese Lücke möchten wir mit ARVE (Applikation für Raum- und Verkehrsexperimente) schliessen. ARVE erlaubt es, in Szenarien für verschiedene Areale hektarfein verschiedene Nutzungsarten zu definieren. Die resultierende Mobilität wird geschätzt und auf die umliegenden Verkehrsnetze umgelegt. Daraus lassen sich die verkehrlichen Wirkungen (Querschnittsbelastungen, Knotenauslastungen, Auslastung öV-Kurse) ermitteln. Die Wirkung von infrastrukturellen, aber auch von nachfrageseitigen Massnahmen, wird mit zweckmässiger Präzision ebenfalls abgebildet.

Ideale Ergänzung zu bestehenden Verkehrsmodellen

ARVE ist das Resultat unserer mehrjährigen Entwicklungsarbeit. In mittlerweile zehn Projekten wurden die Funktionalitäten fortlaufend weiterentwickelt und verfeinert. ARVE ersetzt bestehende Verkehrsmodelle nicht, sondern baut auf ihnen auf und ergänzt sie: Die Grundbelastung der Verkehrsnetze wird aus bestehenden Modellen übernommen, die Strukturdaten aus ARVE können später aufgrund der Georeferenzierung auch einfach ins Modell zurückgespielt werden. 

Wo lässt sich die Analysesoftware überall einsetzen?

Durch die Web-Anbindung ist ARVE flexibel einsetzbar und kann aufgrund der einfachen Bedienbarkeit auch bei Workshops zur Szenarienbildung und -überprüfung eingesetzt werden. Unsere Kundinnen und Kunden haben die Möglichkeit, selbständig neue Fragestellungen zu modellieren und die Wirkung zu überprüfen. Durch die Nutzung von Open Data und von bereits vorhandenen georeferenzierten Datensätzen unserer Auftraggeber ist der Aufwand für den Aufbau einer neuen ARVE-Anwendung überschaubar.

Wir sind überzeugt, mit ARVE einen entscheidenden Beitrag bei der konkreten Abstimmung von Siedlung und Verkehr zu leisten. Insbesondere bei der strategischen Planung von Agglomerationsräumen, bei Entwicklungsschwerpunkten sowie in der überkommunalen Planung kann ARVE helfen, den Dialog zwischen Planenden, Verwaltung und Politik zu vereinfachen und damit zu robusteren und besser abgestützten Strategien zu Siedlung und Verkehr führen.

Projektdetails

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Möchten Sie mehr zu ARVE wissen?

Patrick Ackermann,
Teamleiter Mobilitätsstrategien,
patrick.ackermann[at]ewp.ch,
+41 52 354 22 46

steht Ihnen gerne zur Verfügung.

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«Als Projektleiterin ist es mir wichtig, mit einem Projektteam zusammen arbeiten zu können, welches grossen Wert auf Qualität und Kollegialität setzt. Dank der engen Zusammenarbeit innerhalb der ewp-Gruppe, auch sparten- und standortübergreifend, habe ich stets Zugriff auf diverse Fachkompetenzen und Spezialisten. So gestalten sich für mich Projekte immer wieder sehr vielseitig und lehrreich. Dank der grossen Eigenverantwortung der Mitarbeitenden kann ich auch im Teilzeitpensum ohne Weiteres meine Projekte leiten.»


Stefanie Burri
Projektleiterin