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Baukultur

Was ist Baukultur? Wie lässt sich Baukultur in den Arbeitsalltag integrieren und was bringt es unseren Kundinnen und Kunden?

In Workshops und im Büroalltag ermutigen unsere Mitarbeitenden, diese und viele weitere Fragen immer wieder neu zu denken und gesamtheitliche Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden zu erarbeiten. Für uns heisst Baukultur, dass wir uns mit den Bedürfnissen der Menschen auseinandersetzen und die bestmöglichen Lösungen identifizieren und umsetzen.

Der enge Austausch zwischen Planerinnen, Ingenieuren und Bauleiterinnen schafft gegenseitiges Verständnis und Vertrauen. Das spüren unsere Kunden. Durch die starke Zusammenarbeit, die grosse berufliche Diversität und das Know-how entstehen einzigartige Lebensräume von hoher Qualität. Unsere ewp-Baukultur ist sozusagen ein Ping-Pong aller Disziplinen und somit zugunsten guter Projekte, damit auch noch unsere Kinder und Enkelkinder Freude an unseren Bauwerken haben.

Baukultur ...

... ist wie Ping-Pong, denn wir spielen uns gegenseitig die Bälle zu!

Wir planen und bauen Infrastrukturen und Strassenräume, die funktional durchdacht und langfristig konzeptionell stabil sind. Wir haben den Anspruch identitätsstiftende Räume mit hochstehender Qualität zu planen und zu bauen, die künftige Bedürfnisse abdecken und einen qualitativen sowie robusten Mehrwert bieten.

Unsere gemeinsamen Ziele sind zeitgemässe, lebensnahe, zukunftsbezogen und finanziell tragbare Lösungen für Strassen- und Infrastrukturprojekte, die sich durch ökologische Verantwortung, technische Innovation, gestalterische Qualität und hohe Funktionalität auszeichnen. Dadurch unterstützen und schaffen wir mehr Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden, indem wir den Betrieb und die Gestaltung ins Gleichgewicht bringen.

In interdisziplinären Teams entwickeln wir innovative, kreative und massgeschneiderte Projekte von der Bedürfnisabklärung bis zur Realisierung. Wir achten darauf, ausgewogene Projekte zu generieren, die von politischen Entscheidungsträgern und der Bevölkerung geschätzt werden. Im Rahmen der Projektbearbeitung pflegen wir den Wissenstransfer des vorhandenen Know-hows aus den verschiedenen Sparten und entwickeln gemeinsam Ideen, die zu langfristigen Lösungen führen.

Wir brauchen Sie! Bauen Sie Ihr eigenes Bau(kultur)-Werk!

Egal ob am Arbeitsplatz, im privaten Umfeld oder in einem Verein. Wenn Sie mit Ihren Kolleginnen und Kollegen die ewp-Baukultur hautnah erleben möchten, freuen wir uns, wenn Sie noch heute Ihren Baukasten bei uns bestellen. In einem kleinen Team von bis zu 5 Personen können Sie kreativ werden, innovative Ideen entwickeln und Ihr eigenes Bau(kultur)-Werk konstruieren. In weit weniger als einer Stunde können einzigartige Bauwerke entstehen – wir haben es getestet und waren vom Ergebnis überwältigt!

Einzige Bedingung

Es dürfen nur die von uns zugeschickten Materialien verwendet werden. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und vor allem: Lassen Sie uns an Ihrem Ergebnis teilhaben. Wir freuen uns über Fotos von Ihrem Team, dem Bau(kultur)-Werk (inkl. Name für Ihr Werk) sowie die Namen der Baumeister*innen an marketing[at]ewp.ch bis spätestens 30. September 2019. Auf das Siegerteam warten Eintrittskarten fürs Technorama in Winterthur. 

Einverständniserklärung

Mit dem Zusenden der Fotos erlauben Sie uns, dass wir diese auf unserer Website, unserer Hauszeitschrift «Pro Domo» und den Sozialen Medien verwenden dürfen.

Wir freuen uns schon jetzt auf Ihr Bau(kultur)werk!

Hier geht es zu Ihrem persönlichen Bau(kultur)-Kasten.

Das Gewinner*innen-Team wird per E-Mail benachrichtigt.

Gemeinde Cazis geht neue Wege mit INVERS

Die Gemeinde Cazis hat ewp damit beauftragt, INVERS-Werterhaltungskonzepte für verschiedene Infrastrukturbauten zu erstellen, darunter auch Wasserreservoire. Die Zustandsaufnahme der Infrastrukturen erfolgt dabei durch Fachspezialisten der Niederlassung Chur, die Datenauswertung und Massnahmenempfehlungen werden mit unserer INVERS-Software in Effretikon vorgenommen. Um die Datenaufnahme und -auswertung der Reservoirinspektionen effizient zu gestalten, hat das GIS-Entwicklungsteam eine mobile Softwarelösung erarbeitet. Damit können Daten offline digital erfasst und anschliessend zur Auswertung versendet werden.

Ein grosser Vorteil der digitalen Lösung ist, dass sie sehr flexibel angepasst werden kann. Fachspezialisten und GIS-Entwickler können so zusammen in kurzer Zeit eine Lösung entwickeln und über mehrere Feedbackrunden verbessern, auch wenn sich ihr Arbeitsplatz nicht am gleichen Standort befindet.

Durch die interne themenübergreifende Zusammenarbeit unserer Mitarbeitenden decken wir frühzeitig viele Schwachstellen auf. Unseren Kundinnen und Kunden können wir so schon früh sehr viel bessere Lösungen anbieten. Baukultur ist für uns ein Prozess der Zusammenarbeit, welcher auch Grenzen und Hürden thematisiert. Stolz sind wir immer dann, wenn wir möglichst viele Hürden für den Kunden nehmen können und es schaffen, vermeintliche Grenzen zu verschieben.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Projekt.

Baukultur durch Dialog

In Gossau (ZH) gab es in der Vergangenheit Verkehrsprojekte, welche bei der Bevölkerung auf Unmut gestossen sind. Die Planung sowie die Umsetzung gerieten daraufhin ins Stocken, was für alle eine unbefriedigende Situation darstellte. Aufgrund dieser Erfahrung ist es das Ziel der Gemeinde, die Bevölkerung im Rahmen eines Workshops frühzeitig in neue Projekte einzubeziehen. Die «Sanierung Hardstrasse» dient dabei als Pilotprojekt:

Die Hardstrasse verbindet die beiden Ortsteile Bertschikon und Grüt. Das Strassenstück ist in einem schlechten Zustand und muss immer wieder nachgebessert werden. Im nächsten Jahr soll es deshalb komplett instandgesetzt werden. Die Gemeinde hat mit den Projektierungsarbeiten begonnen und erste Grundlagen erarbeitet. Bevor sie ein konkretes Projekt ausarbeitet, möchte sie die Bedürfnisse der Bevölkerung der beiden Ortsteile kennen, damit diese in das Projekt einfliessen können.

Um ein gemeinsames Verständnis für die Aufgabe zu erarbeiten, führte die Gemeinde zusammen mit  Bevölkerungsvertretern einen partizipativen Prozess durch. Im Rahmen einer Workshop-Veranstaltung wurden die Ausgangslage, der Handlungsbedarf sowie offene Fragen diskutiert und die Bedürfnisse der Anwohnenden erörtert. ewp hat die Gemeinde bei dem Workshop mit ihrer breiten Fachkenntnis unterstützt.

Der Workshop war ein rundum gelungener Abend. Dank der Diskussion haben unterschiedliche Sichtweisen zum gegenseitigen Verständnis und in den meisten Punkten zu Verständigungen geführt. Die engagierte Diskussion haben die Bevölkerung, die Politik und Verwaltung, wie auch Planer und Ingenieure näher zusammengebracht. Alle Beteiligten können zu Recht in Anspruch nehmen, dass dank dem persönlichen Engagement eine gute Lösung entsteht. Baukultur ist wie Ping-Pong: Jeder der sich am Spiel beteiligt, trägt zum guten Resultat bei.

Die gemeinsam erarbeiteten Bedürfnisse fliessen nun in die Projektierung mit ein und demnächst wird das erarbeitete Projekt den Workshop-Teilnehmenden vorgestellt. Der Bevölkerung wird damit noch einmal die Gelegenheit für Fragen, Anmerkungen und Einwände gegeben. Mit dem Einbezug der Bevölkerung wird die Voraussetzung geschaffen, dass das Projekt auf Akzeptanz stösst und die Umsetzung gelingt.

Rampe 21 – Winterthur

Mehr als 120'000 Reisende täglich: Der Bahnhof Winterthur hat seine Belastungsgrenze erreicht. Berechnungen zufolge wird diese Anzahl bis 2030 auf 160'000 Personen ansteigen – der Handlungsbedarf ist offensichtlich und dringend notwendig.

ewp wurde mit der Projekt- und Bauleitung der unterirdischen Velostation Rudolfstrasse sowie mit der Neugestaltung der Rudolfstrasse beauftragt. Um den Bahnhof Winterthur wieder fit für die kommenden Jahrzehnte zu machen, ist das Know-how aus unterschiedlichsten Bereichen gefragt: Arbeiten an den Werkleitungen, die Errichtung einer unterirdischen Velostation und die Neugestaltung der Rudolfstrasse erfordern umfangreiches Know-how in den Disziplinen Tief- und Strassenbau sowie Hoch- und Brückenbau. Um der Bevölkerung eine zukunftsfähige Lösung zu präsentieren und mehr Komfort zu bieten arbeiten unsere Teams Hand in Hand.

 Übrigens, warum das Projekt den Namen «Rampe 21» trägt, erfahren Sie in unserem Pro Domo Artikel.

gelebte Baukultur bei ewp — Sanierung Jakobsbrunnen­strasse in Wila

Die Gemeinde Wila beabsichtigt, verschiedene Quartiererschliessungsstrassen Ostseite der Töss umfassend zu sanieren. ewp wurde in diesem Zusammenhang damit beauftragt, ein Gestaltungskonzept für die unterschiedlichen Strassenabschnitte zu erstellen.

Unter Leitung der Planerinnen und Planer von ewp mit hauseigener Unterstützung durch Spezialistinnen und Spezialisten aus den Bereichen Wasserbau, Strassenbau und Kunstbauten wurden die einzelnen Strassenabschnitte analysiert und die kritischen Punkte aufgezeigt.

Auf Basis des Gestaltungskonzepts setzte ewp die erste Tranche der Sanierung im letzten Jahr um, wobei in diesem Jahr noch kleinere Restarbeiten verbleiben. Die entlang eines Rutschhangs relativ steil bergauf führende Jakobsbrunnenstrasse wurde auf einer Länge von 240 m umfassend saniert. Unter dem Lead von den Strassenbauenden, wurden nebst der Strasse auch die Entwässerung angepasst, die Wasserleitung ersetzt, eine bestehende Freileitung unter das Trassee verschoben und ein neues Beleuchtungskonzept ausgearbeitet. Der rutschgefährdete Hang wurde, nach einem vorgängigen Variantenstudium, mittels einer hinterbetonierten Natursteinmauer, welche durch Mitarbeitende des Hoch- und Brückenbaus ausgearbeitet wurde, gesichert.

Auch wenn das Bauvorhaben noch nicht ganz abgeschlossen ist, kann bereits jetzt ein positives Fazit gezogen werden. Das Projekt überzeugt — sowohl hinsichtlich Funktion als auch bezüglich Gestaltung. Dank des gezielten Einsatzes und des unterschiedlichen Know-Hows der einzelnen Projektmitarbeitenden konnte sowohl für die Gemeinde als auch für ewp ein Mehrwert erzielt werden. Gelebte Baukultur ist ein Gewinn für alle; besonders für unsere Kundinnen und Kunden.

Baukultur — eine Chance für Ingenieurinnen und Ingenieure

Bereits Anfang 2016 hat unser CEO und Präsident der usic Regionalgruppe Zürich im Baublatt über Baukultur berichtet. Wie die Baukultur den Alltag unseres Lebens bestimmt und wie diese den öffentlichen Raum tangiert, erfahren Sie in der Kolumne des Baublatts Nr. 3, 01/2016.


Wir sind ewp

«Die Mitarbeit am Aufbau der neuen Niederlassung in Zürich, sowie die Zusammenarbeit mit anderen Niederlassungen reizt mich sehr. ewp ist innovativ und hat ein grosses Qualitätsbewusstsein, was sich in der Projektarbeit widerspiegelt.»


Joris Allemann
Projektleiter